Neue Bewohner im Meisenkasten

Der neue Hausherr

Gestern sind endlich neue Bewohner in unseren Meisenkasten eingezogen! An der Stabilität des Streams muss ich noch arbeiten. Ab und an muss ich den noch von Hand neustarten, da fehlt mir noch ein Skript, dass in der Lage ist den Abbruch zu erkennen und einen Livestream bei Youtube neu zu starten.

Nistkasten v2.1

Nistkasten - aufgehängt am Gaubenfenster

Nachdem wir im März 2019 den Nistkasten noch anhand des Artikels in der Make 2/18 aufgebaut hatten, geht die Hardware-Ausstattung des Kastens inzwischen in seine 3. Iteration: Im zweiten Jahr verrichtete noch ein Raspberry Pi Zero mit Motioneye OS sein Werk. Die Original Raspberry Kamera hatte ich allerdings schon durch ein Modell von Waveshare ersetzt, bei dem man über einen zusätzlichen Eingang den IR-Filter aus- und einschalten kann. Da mir die Leistung des Zero insgesamt nicht mehr reichte und ich gern das Bild auch für Familie und Freunde von Außen zugreifbar machen wollte, habe ich das Setup jetzt auf einen Raspberry 3B+ mit einem einfachen Skript umgestellt, dass direkt mit Hilfe von ffmpeg einen Livestream bei Youtube „füttert“. Wie auch letztes Jahr dient die Waveshare Kamera mit abschaltbarem IR-Filter als Lieferant für den Stream.

Derzeit stört mich noch das Flimmern des Streams, wenn die Kamera das IR-Bild zeigt – das war letztes Jahr noch nicht da. Bisher konnte ich es auch durch keinen der Parameter von „raspivid“ abstellen (Tipps willkommen!). Außerdem suche ich noch eine Lösung, wie ich regelmäßig ein Standbild der Kamera wegspeichern kann. Damit der Stream dauerhaft laufen kann, habe ich bei Youtube den DVR Modus abgeschaltet (der limitiert meines Wissens nach die maximale Aufnahmedauer auf 48h).

Insgesamt ist die Bilanz des Kastens recht positiv: In den letzten zwei Jahren nutzten zwei Kohlmeisen Paare den Kasten für die Aufzucht ihrer insgesamt 16 Nachkommen…